Biografie

 

 

Der Kontrast zwischen einer großen Stadt und der Liebe zur Natur beschreibt Carinas Kindheit am Besten. Teilweise aufgewachsen in Wuppertal ist der Zoo einer ihrer Lieblingsorte, bis sie nach dem Umzug in die direkte Nähe eines Naturschutzgebietes mit dem Malen und Zeichnen von allem um sich herum beginnt. Wöchentliche Malkurse geben ihr dann die ersten technischen Grundlagen besonders für die Tiermalerei an die Hand.

 

Seither hat Carina ihre technischen Fähigkeiten autodidaktisch stetig weiterentwickelt und gelernt, Tiere nicht nur realistisch abzubilden, sondern auch ihre Persönlichkeiten zu portraitieren. Aber nicht nur der Inhalt des Bildes ist ihr wichtig, auch die Idee der Nachhaltigkeit in ihrer Kunst spielt eine große Rolle. Der stete Anspruch so müllarm wie möglich zu arbeiten, zieht dann einen Wechsel der Materialien nach sich: von Acrylfarben über wasserlösliche Ölfarben bis hin zu Aquarellfarben.

 

Neben gelegentlichen Aufträgen, Haustiere auf Papier/Leinwand zu bannen, arbeitet sie ein Jahr lang als Kunstlehrerin an einer Grundschule, um die erlernten Fähigkeiten weiterzugeben, bevor sie 2016 dann zwei Meilensteine erreicht: die erste Ausstellung in Ihre Galerie in Trittau gefolgt von der siegreichen Teilnahme an dem internationalen Hahnemühle Kalender Wettbewerb für 2017. Schließlich ist der Erfolg (und die Tatsache, die jüngste Finalisten dort gewesen zu sein) bei dem hochangesehenen und ebenfalls internationalen Wildlife Artist of the Year 2017 Wettbewerb im Juni 2017 wegweisend für Carinas Einstellung zum Sinn ihrer Kunst.

 


Künstler Statement

 

Der Begriff Kunst umfasst so viele verschiedene Dinge, aber ich glaube, dass alle diese Bereiche etwas gemeinsam haben: Kunst, egal von welcher Sorte, beschäftigt sich mit etwas. Das kann alles Mögliche sein, egal ob für den einzelnen verständlich oder verwirrend oder ob der Betrachter es mag oder nicht.

 

Meine Kunst ist da nicht anders. Viele verstehen nicht, warum man etwas so realistisch malen oder zeichnen sollte, wenn man einfach ein Foto machen kann. Aber genau das ist der Punkt: Beim einfach Fotos machen fehlt oftmals die Bedeutung hinter dem Bild, und ein Betrachter schenkt dem Foto nicht viel Beachtung (ich rede hier nicht von Fotografen, die Emotionen einfangen können).

 

Wenn ich ein Bild male oder zeichne, dann baue ich es Schicht für Schicht auf. Es kann einen Tag oder mehrere Wochen dauern - je nach Größe des Bildes – die Details des Tieres abzubilden. Ein Betrachter ist dann oftmals mehr dazu geneigt, länger bei dem Portrait zu bleiben, und fängt vielleicht an, neben der Wertschätzung für das Bild auch Bewunderung für die Natur zu empfinden.

 

Letztendlich bringt meine Kunst etwas nicht Alltägliches zum Betrachter und bietet ihm ein Fenster, um die wertvolle Schönheit der Natur um uns herum zu sehen, die es zu schützen gilt.

 

Carina Kramer


Ausstellungen

2018

  • Finalistin im internationalen ARC (Art Renewal Center) Salon 2018
  • Kayamoja Art Connects in Namibia (April 2018)

2017

  • 'Wildlife Artist of the Year 2017' Finalistin (The Mall Galleries, London)

2016

  • Austellung in 'Ihre Galerie' in Trittau
  • Gewinner des Hahnemühle Kalender Wettbewerbs für 2017